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Geschichte der Sonnenuhren
Allgemein:
Eine Sonnenuhr lässt sich aus einfachen Materialien selbst bauen. Benötigt werden: ein großes Stück Pappe oder stabiler Fotokarton, ein kleiner Blumentopf, Sand oder Erde zum Befüllen des Blumentopfes sowie ein Holzstab (in Form und Größe mit einem Bleistift vergleichbar). Als Hilfsmittel dienen Lineal und Geodreieck, ein Bleistift zum Markieren, bunte Stifte oder Wasserfarben und ein Kompass.
Die Pappe sollte einfarbig und nach Möglichkeit in ihrer Grundfarbe nicht zu dunkel sein. Mit dem Zirkel wird ein gleichmäßiger, großer Kreis eingezeichnet und anschließend mit der Schere ausgeschnitten.
Die so entstandene Scheibe kann nach Wunsch farbig gestaltet werden. Wer nicht malen oder zeichnen möchte, entscheidet sich zu Beginn am besten für einen Fotokarton in der gewünschten Farbe. Alternativ dazu lässt sich die Pappscheibe mit Wasserfarben anmalen oder mit Filz- bzw. Buntstiften mit beliebigen Zeichnungen (z.B. Himmelsmotiv) versehen. Bei der Auswahl der Farben ist darauf zu achten, dass anschließend die Markierungen der Sonnenuhr noch zu erkennen sein werden.
Auf der bemalten Scheibe werden nun, wie bei einer Torte, 12 gleich große Teile eingezeichnet. Zunächst wird die Scheibe unter Zuhilfenahme des Lineals in vier Bereiche aufgeteilt, die mit dem Bleistift markiert werden. Das Geodreieck ermöglicht anschließend eine Unterteilung jeder Hälfte in sechs Teile zu je 15 Grad. Auf einer Hälfte werden, rechts beginnend und links endend, mit einem Filzstift die Stundenabstände von 06.00 Uhr bis 18.00 Uhr eingezeichnet.
In die Mitte der Sonnenuhr wird ein kleines Loch geschnitten, in das der Holzstab gesteckt wird. Der Blumentopf wird mit Sand oder Erde befüllt und dient als Auflagefläche für die Sonnenuhr. Als Standort sollte ein möglichst sonniger Platz gewählt werden. Die Uhr wird mit dem Stab in der Erde fixiert.
Der Kompass wird benötigt, um die Sonnenuhr in nördlicher Richtung auszurichten. Der nicht beschriftete Teil der Scheibe zeigt in Richtung Süden. Wer sich mit dem Justieren schwer tut oder keinen Kompass zur Verfügung hat, kann sich fürs erste Ausrichten an der eigenen Uhr orientieren und die Sonnenuhr so weit drehen, bis der Schatten des Stabes mit der aktuellen Uhrzeit übereinstimmt. Auf diese Weise wird der Norden exakt festgelegt.
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